Vita
Zum Leben gehört eine gehörige Portion Transpiration und so viel wie möglich Inspiration, oder anders ausgedrückt, der Esel bewegt sich dann vorwärts, wenn die Rübe vor der Nase genügend attraktiv ist, oder der Stecken spürbar vorwärts treibt.
Ich hatte das grosse Glück in meinem Leben vielen sehr inspirierenden Menschen begegnen zu dürfen. Die Arbeit von Steve de Shazer und Insoo Kim Berg haben mich tief und nachhaltig geprägt. Ich denke sehr gerne an Begegnungen mit Jürgen Hargens und seiner unglaublich punktgenauen, feinen und humorvollen Sprache. Sozialpädagogische Erleuchtungen erlebte ich bei Wilhelm Rotthaus. Die federleichte Arbeit von Peter Szabo beflügelte mich. Siang Be, Karin Mertens Schmid und Michael Dahm haben mich für Erweiterungen geöffnet. Ich lauschte dem unerschöpflich sprudelnden Quell von Gunther Schmidt. Die Feinheiten im Umgang mit der Entscheidungsfreiheit von unseren Klienten hat mir Luc Isebaert gezeigt. Ursula Fuchs vom wilob-Lenzburg und Marianne und Kaspar Baeschlin vom ZLB-Winterthur haben mich über Jahre gefördert und inspiriert.
Die besten und unerbittlichsten Lehrer waren aber die Jugendlichen, denen ich in meiner Arbeit begegnete. Sie schliffen härter und unablässiger an mir als alle Anderen. Herzlichen Dank dafür, auch wenn es nicht immer leicht war.
Chronologie
Seit 1999 Referent und Workshopleiter an nationalen und internationalen Fachtagungen.
Seit 2001 freiberufliche Tätigkeit im Bereich Aus- und Weiterbildung (systemisch- lösungsorientierter Gesprächsführung / Sozialpädagogik / Umgang mit Kindern und Jugendlichen).
Seit 2002 freiberufliche Tätigkeit als Supervisor, Coach, Fachberater.
Seit 1984 Berufspraxis als Sozialarbeiter/Sozialpädagoge im ambulanten und stationären Bereich mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen in verschiedenen Positionen von Teilzeitangestellter bis Leitung.
12 Jahre Orthopädie-Techniker in Luzern und Zürich (Erstausbildung und Angestellter)